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"BERGISCH PUR" auf Speisekarte
Erzeuger und Gastronomen kooperieren bei Vermarktung  |
Regionale Küche ist schon lange topaktuell. Doch bisher wusste der Gast nie genau, woher denn die Zutaten für die Gerichte stammen.Das wollen wir mit "Bergisch Pur" ändern, erklärte Frank Herhaus, der Geschäftsführer der Biologischen Station Oberberg (BSO). Die BSO habe vom Kreis den Auftrag bekommen, mit Erzeugern und Gastronomiebetrieben zu kooperieren, um einheimische Produkte unter einem Markenzeichen bekannt zu machen, so Herhaus. Ob frische Forellen aus dem Lambachtal, naturtrüber Apfelsaft aus Nümbrecht oder Lammfleisch von Peter Schmidt aus Gummersbach: Die teilnehmenden Gastronomen sollen sie gezielt anbieten und den Gast darauf aufmerksam machen. Jürgen Tönnes vom Wipperfürther Landgasthof Tönnes konnte schon eine neue Speisekarte präsentieren, in der das grün-blaue Markenzeichen von "Bergisch pur" für Gerichte wirbt, die mit einheimischen Zutaten gekocht und angerichtet werden. Auf den touristischen Aspekt dieses Vorhabens verwies indes auch Brigitte Heck von Lindlar Touristik, die ebenfalls bei der Vorstellung des Markenzeichens und der Kooperation im Sünger Landhotel Gasthof Schulte dabei war. "Das Zusammenspiel zwischen heimischen Erzeugern und Gastronomen ist wichtig.Die Gäste sollen die hier genossenen Leckereien mit unserer Kulturlandschaft verbinden", sagte Frank Herhaus, der erläuterte, worauf es ankomme:"Die Produkte müssen nicht nur im Bergischen erzeugt werden, sie müssen auch bestimmte Kriterien bei Verbraucherschutz, Anbau oder Fütterung, Transport und Schlachtung der Tiere erfüllen."Die Erzeuger würden sich einer freiwilligen Qualitätskontolle unterstellen, erklärte Frank Herhaus. Dass das Ganze mehr als bergische Heimattümelei und Werbung für die regionale Küche ist, beweisen die Oberberger, die auch spanische oder bayrische Spezialitäten mit "Bergisch pur"-Zutaten anbieten.
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